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20.09.11

Navigiert implantieren - oder die Kunst in Führung zu gehen


Bohrschablonen helfen Geplantes exakt umzusetzen

Durch ein Navigationsgerät wird niemand ein besserer Autofahrer, aber es hilft dem „Vielfahrer“ schneller seinen Weg zu finden, in unbekannten Regionen sicher ans Ziel zu kommen.
Mit der navigierten Implantologie kann Geplantes exakt umgesetzt und in schwierigen Fällen die mechanische Unterstützung durch Schablonen genutzt werden.

Zahnersatz soll nicht nur die Kaufunktion, sondern auch verloren gegangenes Körpergewebe ersetzen. Bei totalem oder partiellem Zahnersatz mit künstlichen Zahnwurzeln bleibt ein erster Schritt die Überlegung, welches Implantatsystem zu wählen ist. Dabei ist oft der Preis eines der ersten angeführten Argumente. Weitaus zielführender ist aber die Frage: In welchem Verhältnis steht der Preis zur Leistung?

Daneben gilt es, auf eine Reihe weiterer Punkte zu achten:Welche prothetischen Versorgungsmöglichkeiten bietet die prothetische Auswahl des Implantatsystems? Besteht die Möglichkeit, mittels moderner CAD/CAM-Fertigungsverfahren den Zahnersatz im Sinne des Backward Planning zu planen? Und unter dem Aspekt der Qualität „made in Germany“:Wo werden die Komponenten des verwendeten Implantatsystems gefertigt? Sofern ein Mitspracherecht des zahntechnischen Labors besteht, schließt sich als weitere Frage an: Wie nähert man sich der prothetischen Versorgung? Wann beginnt das Backward Planning? Bei den bereits erwähnten Faktoren bleibt für Behandler und Labor die Frage:Was genau erwartet uns während der Implantation?

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