
Immer mehr Dentallabore steigen auf die automatische Herstellung
Immer mehr Dentallabore steigen auf die automatische Herstellung von Gerüsten um – darunter auch die ganz großen: Flemming Dental, Deutschlands führende Dentallaborgruppe, setzt ab sofort auf die CAD/CAM-Lösung von BEGOMedical.
Bremen/Hamburg, 29. April 2008 – Nahezu einhundert Prozent seines
Bedarfs an Kronen und Brücken will Flemming Dental mittels des von
BEGO Medical für dentale Restaurationen patentierten
Laserschmelzverfahrens – auch Selective Laser Melting-Verfahren, kurz
SLM, genannt – von nun an in Bremen produzieren lassen. Beide
Unternehmen haben sich auf einen Lieferumfang von mehreren
zehntausend Einheiten pro Jahr geeinigt. Zusätzlich sieht die Vereinbarung
vor, dass noch im Laufe dieses Jahres alle Flemming Dental Labore mit
dem SPEEDSCAN®/3shape-Scanner von BEGO Medical ausgerüstet
werden.
Durch die Nutzung dieser neuen Technologie möchte Flemming Dental ihre
Arbeitsprozesse deutlich optimieren. „Das Design des jeweils erforderlichen
Zahnersatzes findet weiterhin in einem unserer 60 deutschen Labore statt“,
so Dr. Thomas Meininghaus, Produktionsvorstand von Flemming Dental.
„Produziert wird bei BEGO Medical in Bremen. Das ist zeitsparend,
wirtschaftlich und vor allem auf einem durchgehend hohen
Qualitätsniveau.“ Zwischen Bestellung und Erhalt der Ware vergehen nicht
mehr als 48 Stunden. Zudem gibt BEGO Medical eine fünfjährige Garantie
auf seine Produkte. Im Schadensfall werden auch die Kosten des
Dentallabors sowie des Zahnarztes übernommen.
Unisono betonen beide Unternehmen die Bedeutung der Kooperation für
den „Dental-Standort“ Deutschland. „Um uns gegen die globale Konkurrenz
durchsetzen zu können, wollen wir konsequent auf Qualität ’made in
Germany’ setzen“, erläutert Dr. Meininghaus. „Wir verfügen hier in
Deutschland über erstklassige Partner, mit denen wir unsere Vorstellungen
hervorragend umsetzen können.“ Auch Christoph Weiss,
geschäftsführender Gesellschafter der BEGO, bezeichnet die
Zusammenarbeit als zukunftsweisend: „In puncto Forschung und
Entwicklung haben wir in Deutschland die Nase vorne. Mit einem starken
Partner wie Flemming Dental kann sich unser technologischer Vorsprung
mehr und mehr im Markt etablieren.“
BEGO Medical gilt weltweit als Pionier der CAD/CAM-Technologie. Seit
Jahren investiert BEGO viel Zeit und Geld in die Entwicklung der CADgesteuerten
Fertigung von Kronen und Brücken. Kürzlich wurde das
Dentalunternehmen als Entwickler der innovativen Fertigungstechnik
bestätigt: Das Deutsche Marken- und Patentamt sowie das Europäische
Patentamt sprachen BEGO wichtige Patentrechte an dieser
Zukunftstechnologie zu. Damit kann BEGO weltweit Lizenzen in diesem
strategisch wichtigen Geschäftssegment erteilen. Bereits 1999 war die
Erfindung bei den Behörden eingereicht worden.
Doch was genau bedeutet Laserschmelzverfahren? Pulverisiertes Metall
(im Dentalbereich typischerweise eine Kobalt-Chrom-Legierung, aber auch
Edelmetall) wird in einem vollautomatischen CAM-Fertigungsapparat zu
einer dünnen Schicht ausgebreitet. Anschließend wird das Metallpulver mit
Hilfe eines von CAD-Daten gesteuerten Lasers punktuell geschmolzen.
Dadurch baut sich Schicht für Schicht genau die Form auf, die als
Datensatz vom Labor übermittelt wurde. Vorteil: Es handelt sich hierbei um
ein additives Verfahren. Das heißt, es wird nur das Material verbaut, das
wirklich benötigt wird. Im Gegensatz zur Frästechnik wird so wesentlich
Energie und Material sparender gearbeitet. Besonders zum Tragen kommt
die Wirtschaftlichkeit dieser Technologie daher auch bei der Verwendung
von Gold.
Das innovative CAD-Verfahren stellt eine neue wirtschaftliche Perspektive
dar – gerade für Zahntechniker. Dank der hochtechnologischen Produktion
entfallen aufwändige Arbeitsschritte. So kann sich der Zahntechniker auf
profitable Produktionsprozesse konzentrieren, wie Gestaltung von Farbe,
Form und Finish von dentalen Restaurationen, und gewinnt vor allem mehr
Zeit für seine Kunden.








