Zunächst wird die Konstruktion auf das Einbettmasse-Modell übertragen. Damit die Modellation sicher haftet, sollte das Einbettmasse-Modell während des Modellierens circa 40°C warm sein. Vorgewärmte Teile aus Wachs oder Kunststoff erleichtern das Modellieren erheblich.
Mit glattem Gusswachs (0,25 bis 0,30 mm) wird die Basis verstärkt. Danach Retentionen anlegen und in voller Stärke mit dem Unterbau verwachsen. Halbrunde Wachsprofilstäbe (1,15 x 1,75 mm) helfen beim Modellieren der kleinen Verbinder. Die genarbte Wachsplatte (0,5 mm) wird am besten von der tiefsten Stelle ausgehend adaptiert und zum Sattel rechtwinklig abgeschnitten. Auflagen und Klammern immer zuletzt modellieren. Die auf dem Meistermodell angelegte Wachsstufe zeigt jetzt auf dem Einbettmasse-Modell präzise den Klammerverlauf.
Das Klammerprofil wird – an der Spitze beginnend – vorsichtig adaptiert und dabei auf gleichmäßige Verjüngung des Klammerprofils geachtet.
Grundsätzlich müssen alle Wachsformteile oder Plastikschablonen fest auf dem Einbettmasse-Modell adaptiert oder angewachst werden, damit beim Einbetten keine Einbettmasse unter die Modellation fließen kann.
Es hat sich bewährt, die Ersatzzähne vorher aufzustellen und über einen Vorwall zu fixieren.
Unterlegen mit glattem Gusswachs
Kleine Verbinder aus halbrunden Wachsprofilstäben
Basis von der tiefsten Stelle ausgehend adaptieren
Rechtwinkliger Abschlussrand zum Sattel
Sorgfältiges Modellieren spart Zeit beim Ausarbeiten
Ponticartiges Gestalten des ersten Ersatzzahnes aus Okklusalwachs
40114 – Okklusalwachs, 70-g-Dose
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