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Periimplantitis

Definition, Ätiologie, Prävention und Therapie der Periimplantitis – Aktuelle Studienergebnisse

Ole Jung, Dr. med. Dr. med. dent. Henning Hanken, Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Max Heiland, Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Ralf Smeets

Periimplantäre Entzündungen stellen schwerwiegende Erkrankungen nach dentaler Implantatversorgung dar, welche sowohl das umliegende Hart- als auch das Weichgewebe betreffen. Mit Prävalenzraten von bis zu 56 % können sie ohne multilaterales Therapiekonzept mit dem Verlust des Zahnimplantats enden. Ausreichende patientenspezifische Kontrolluntersuchungen und Erfassung bzw. Eliminierung von Risikofaktoren stellen wirksame Präventivmaßnahmen dar. Auch Art und Struktur der Implantatoberfläche spielen neben Aspekten der Osseointegration eine Rolle.

Bei Auftreten einer Periimplantitis stehen verschiedene konservative und chirurgische Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Konservative Methoden umfassen die Anwendung verschiedener manueller Ablationen, laser- gestützter Systeme sowie photodynamischer Therapieformen, welche durch die Gabe von systemisch und lokal wirkenden Antibiotika erweitert werden können. Resektiv-chirurgische Maßnahmen dienen vor allem bei weiter fortgeschrittener Periimplantitis der Eliminierung pathogener Formationen, wobei regenerative Materialien unterstützend zum Einsatz kommen. Als Orientierungshilfe zum Vorgehen bei Periimplantitis kann das AKUT-/CIST-Protokoll herangezogen werden. Der vorliegende Artikel gibt eine Übersicht zur Ursache, Epidemiologie sowie Therapie der Periimplantitis unter Berücksichtigung der aktuellen Datenlage.

Schlagwörter: Periimplantitis, Parodontitis, Mukositis